Dachfonds - Lotsen durch den Fonds-Dschungel
Dachfonds streuen ihr Vermögen in verschiedene andere Fonds, sogenannte Zielfonds, um das Risiko durch eine Verteilung in verschiedene Fonds zu minimieren. Es gibt z.Z. ca. 10.000 Zielfonds.Statt selbst aus der unüberschaubaren Vielzahl Wertpapiere wie Aktien, Anleihen oder Optionsscheine für das eigene Depot zu erwerben, beteiligt man sich mit einem Dachfonds an vielen bereits bestehenden Investmentfonds. Dabei investiert der Dachfonds in viele verschiedene Anlageschwerpunkte, wie zum Beispiel Länderfonds, Regionenfonds, Globalfonds, Emerging-Market-Fonds. Diese Anlageart wird bei Dachfonds auch als “Fund of Fund” bezeichnet. Das Risiko wird durch Verteilung der Fondsanlage breit gestreut, und damit senkt sich das Risiko für den Kunden. Bei Ansparplänen mit regelmäßigen Einzahlungen erreicht der Anleger, dass bei fallenden Kursen mehr, bei ansteigenden Kursen weniger Fondsanteile erworben werden. Diese regelmäßige Einzahlung eines gleichbleibenden Betrages über einen längeren Zeitraum hat für den Anleger den Vorteil, dass er die Anteile bei unterschiedlichen Ausgabepreisen zu einem insgesamt günstigeren Durchschnittswert kauft. Zudem wirkt es sich positiv aus, dass der Anleger im Rahmen eines Sparplanes auch Anteils-Bruchteile erwirbt und den Kauf nicht auf volle Stücke abstellen muss. Ein Dachfonds ist als langfristige Geldanlage gedacht, kurzfristige Schwankungen werden zu Gunsten guter Gewinne in Kauf genommen.
Wichtiger Hinweis: Eine Aneinanderreihung von Fonds ist noch keine Vermögensverwaltung.

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